Kayo Ishizuka Steiner

Pianistin

Reviews


Ein Klavierrezital der Extraklasse  


Am vierten Konzertabend bezauberte die junge japanische Pianistin Kayo Ishizuka Steiner durch Virtuosität, hohe Präsenz und viel Gefühl für die Musik aus der Romantik. Es war ein Genuss, der zierlichen Musikerin zu lauschen und ihr differenziertes Spiel zu geniessen. Heiter, beschwingt und voller Lebensfreude spielte sie Robert Schumanns Faschingsschwank aus Wien opus 26, komponiert 1839. Ein Werk, das die unbeschwerte Seite des grossen Romantikers widerspiegelt. In Konzertsälen eher selten anzutreffen sind die drei Klavierstücke opus post. D 946 von Franz Schubert, die der Komponist sechs Monate vor seinem Tod schrieb, aber erst 40 Jahre später von Johannes Brahms veröffentlicht wurden. Alle drei Impromptus sind eigentliche Trouvaillen, lyrisch, lebendig in einigen Sequenzen mit leise schimmernder Melancholie. Auch hier offenbarte sich die eindrückliche Sensibilität der japanischen Pianistin, deren hervorragende Interpretationskunst erstaunt und bewegt. Die schwärmerische Verehrung von Felix Mendelssohn gegenüber Johann Sebastian Bach kam im Präludium und Fuge opus 35 Nummer 1 e-moll zum Ausdruck, die von Kayo Ishizuka Steiner in schönster Weise hörbar gemacht wurde.

 

Marianne Baummann / Jungfrau Zeitung,  August 2009
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Acht von ihnen aus den Papillons, Carnaval, Fantasiestücken, aus dem Faschingschwank und den Kinderszenen spielte die international erfolgreiche Japan-Bernerin Kayo Ishizuka Steiner blattfrei, einfühlsam, technisch brillant und hoch differenziert. Es war eine Lust ihr zuzuhören, und man wäre einem Mehr keineswegs abgeneigt gewesen.


Samuel Wanger/ Jungfrau Zeitung, Februar 2010

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Die exemplarische Darbietung der musikalischen Humorparade geriet den Pianistinnen Deug-Yun Kim und Kayo Ishizuka-Steiner nebst Schlagzeuger Friedemann Stert und dem ad hoc formierten Kammerorchester unter Leitung von Brigitte Schnabel in jeder Hinsicht perfekt.


Die Kapriolen des „Scaramouche“ (Aufschneider-Figur in der klassischen Commedia dell Arte), hier in der hoch rasanten Vertonung von Darius Milhaud für zwei Klaviere und Schlagzeug, wurden abschließend ebenfalls mustergültig dargeboten, aber auch von einem gehörigen Geräuschpegel des zunehmend unruhiger gewordenen Publikums garniert.


Walter Bronner/ Weiler Zeitung, Mai 2018